Zucchinicremesuppe

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Diesen Sommer pflanzte meine Mutter mehr Zucchini als üblich im Garten, da ich Bedarf angemeldet hatte. Als es dann los ging, kam es ziemlich dick, und wir mussten uns neben gefüllten Zucchinis, eingelegten Zucchinis und Zucchinis in Gemüsepfannen noch etwas einfallen lassen, um auch mit mehreren größeren Exemplaren innerhalb kurzer Zeitspannen fertig zu werden.

Die Idee zur Zucchinicremesuppe wurde geboren. Wenn man sie als Hauptspeise verwendet, lässt sich damit auf einen Schlag eine ganze Riesenzucchini für zwei Personen verarbeiten. Da auch die ganz großen Exemplare noch weiche Kerne hatten, haben wir sie voll verarbeitet.

Als Topping eignet sich alles, womit man auch Kürbiscremesuppe anreichern kann, zum Beispiel Räuchertofuwürfelchen oder -streifen, gebratener Knoblauch, feine Pfefferoni-Ringe (frische Pfefferoni gibt’s auch aus dem Garten), Hirsebällchen, schwarze Olivenhälften, Schnittlauch oder Petersilie…

Die Zucchini wird gewürfelt und in einem gorßen Topf angebraten (Raps- oder Kokosöl), wobei sie schon ganz gut durchdünstet. Mit etwas Gemüsebrühe aufgießen (ca. 1/4 Liter für eine große Zucchini wie im Bild) und ordentlich pürrieren. Mit Gemüsebrühe, Curry und Pfeffer würzen. Wenn eine dickflüssige Konsistenz erreicht ist, eine Packung Mandelsahne mit dem Pürrierstab unterrühren. Ganz zum Schluss kann man die Suppe noch mit einem Schuss fruchtigem Sekt verfeinern (der Rest davon passt gut zum Essen).

Diese Suppe wurde mit Schnittlauch, Räuchertofustreifen, Pfefferoni, Kürbiskernöl und Hirsebällchen angereichert.

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