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Tierleid

Wenn Menschen feiern, leiden (noch mehr) Tiere (noch mehr)

Neben Festtagsbraten fordern auch Eier Tag für Tag Opfer. Nach Ostern, wenn der Bedarf auf das “Normalmaß” zurückgeht, müssen die dann überzähligen Hühner außerdem “entsorgt” werden. Was im Hintergrund abläuft, durchzulebender Alltag von Milliarden Tieren ist, lässt sich am ehesten mit den schlimmsten Horrorfilmen vergleichen, von denen wir wissen, sie sind nicht real. Die Handlungen vielleicht nicht. Die Grausamkeiten darin sehr wohl, gegen Lebewesen die sie Tag für Tag fühlen müssen, sich aber nicht wehren können. Es ist mechanisierte Massenvernichtung, von zum Teil noch gutgläubigen Verbrauchern finanziert.

Tierschutz müsse “vernünftig” betrieben werden lese ich in letzter Zeit immer öfter, und es verdichtet sich der Eindruck, dass “vernünftig” zunehmend missbraucht wird, um inkonsequentes Vorgehen zu umschreiben, sich von gelebter Ethik oder gar der Empfehlung zu rechtlich-moralischer Integration anderer Lebensformen als Menschen zu distanzieren.

Dieses Vernünftig, wozu steht das im Gegensatz? Leidenschaftlich, fanatisch, konsequent, verzweifelt, grundlegend, mitfühlend, Gefahren meiden wollend, ethisch…?
Die weltweiten Schadwirkungen – auch für den Menschen selbst – stehen in keinem Verhältnis zu dem was es bringt – grade mal einer Generation, vielleicht zwei? — Zur Erhaltung von Leben und Gesundheit sind wir doch nicht auf Tierleid angewiesen. – Dass Menschen die nur interessiert was ihnen schmeckt davon bis zur Unbeweglichkeit übergewichtig und krank werden können, sollte eigentlich genug darüber aussagen, dass “Geschmacksreiz” und “Vernunft” im Gehirn ganz, ganz weit auseinander liegen. – Die ihr Fleisch, Eier und Milch zum Überleben brauchen, das sind die Tiere selbst, nicht die Menschen.

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Zusatzstoffe – vegan oder nichtvegan

Auf welche E-Nummern man bei der Suche nach veganen Produkten achten sollte: www.vegan.at/newsundinfo/flugblaetter/zutatenliste.pdf

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Festliches Produkte

Tipp: Veggieduck

Fleischimitate bestelle ich selten, da wir oft Gemüse als Hauptgericht essen, und andernfalls mit Tofu und TVP eine ganze Menge anstellen können. Zwischendurch teste ich gespannt das eine oder andere Pflanzenvleischwerk (dies Blog will ja schließlich auch gefüttert werden), wie Vurst, Vürstchen, oder Viletstreifen (sehr lecker knusprig gebraten an Salat).

Nicht alles was ich schon probierte muss ich unbedingt wiederhaben. Anderes habe ich bis heute nicht getestet (z.B. fehlt mir bisher jede Erfahrung mit Tempeh), es mir jedoch vorgenommen. Was ich letztes Jahr um Weihnachten herum verheimlichte ist, dass es nicht nur ein Weihnachtsessen (Nussbraten) gegeben hatte, sondern zwei. Eines mit Familie, und eines mit meiner Freundin. Zu dieser Gelegenheit gab es “Veggieduck”, die man fertig gewürzt und verpackt beim Veganversand bekommt.

Zu der Pflanzenente passt alles, was man bereits als passend für die alte Variante empfunden hat. Gebraten wird sie in Alsan bei schwach mittlerer Temperatur, etwa vier bis fünf Minuten auf jeder Seite, Unterseite zuerst, die Oberseite bis die Haut schön dick knusprig ist. Das Ergebnis sieht ziemlich “echt” aus, hat eine angenehme Konsistenz und gibt auch geschmacklich was her.

Für die Soße kam unser Soßengrundrezept zum Einsatz (mit Schalotten statt Zwiebeln), aufgegossen mit frischem Orangensaft, ein bis zwei Spritzer Angostura, um den Orangengeschmack zu unterstreichen, Sojasoße. Zum Schluss kommen noch die Orangenfilets in die Soße.

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Einkaufstipp – deftige Burger

Neulich hatte ich die bisher besten Hamburger meines Lebens. Ein gewichtiges Plus ist für mich natürlich die Schonung von Tierleben und der Umwelt, und zweitens waren sie einfach lecker. Ein gelungenes Fertigprodukt von Vegourmet das einfach zu handhaben ist und ein überzeugendes Ergebnis liefert (etwas salzscharf allerdings, dem kann man beihelfen indem man die Masse mit etwas Ungesalzenem streckt wie Hirse, Sojagranulat etc.).

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Neuer veganer Käse – No Muh Melty

Hefeschmelz ist ja eigentlich der Klassiker, wenn man als Veganer was zu überbacken hat. Auch Pizza (Rezept). Allerdings probierte ich vor einiger Zeit auch mal einen veganen Schmelzkäse aus. Den Namen habe ich vergessen. Der Geruch war säuerlich, und nach dem Überbacken war von der Substanz nicht mehr viel übrig. Glücklicherweise, denn sie schmeckte wie sie roch.

An der Stelle grüße ich alle die aus dem Veganforum kommen :-). Dort las ich zum ersten Mal von der Entwicklung des No Muh Melty (Vegusto) und bat scherzhaft um ein Rezensionsexemplar, das ich tatsächlich bekam. Heiß schmelzenden Dank dafür an Christian.

Der Chäse hätte sich auch reiben lassen. Dem Geschmack schadete die Form allerdings nicht. Fäden zieht er nicht. Dafür ist er schön zart. Und wem es auf den Geschmack ankommt, wird ansonsten kaum einen Unterschied merken. Es könnte sich dabei um irgendeine eigene Käsesorte handeln. Das Produkt dürfte auch ein Highlight für Menschen sein, die aus anderen Gründen keinen Käse essen (dürfen).

Gratulation zu dieser Entwicklung. Ich sehe schmelzkäsige Zeiten auf uns Veganer zukommen. Dann gibt es also auch mal wieder Raclette.

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