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Ernährung und Gesundheit

Immer wieder kommt es vor, dass in Zeitschriftenartikeln Bedenken gegen vegane Ernährung formuliert werden, und zwar mit Hilfe einer oder mehrerer Aussagen in der Form wie: wenn nicht auf die Zufuhr von genügend xxx geachtet wird, kann es zu einem Mangel kommen, was im Kontext zum Thema den Anschein erweckt, es handle sich dabei um ein spezielles Risiko der fleischfreien Ernährung.

Andere wiederum preisen die vegane Ernährung als die gesündeste überhaupt. Sie könnten recht haben, aber auch falsch liegen, weil vegan erst einmal nur bedeutet, dass keine Nahrungsmittel tierischen Ursprungs konsumiert werden, aber nichts darüber aussagt, ob die zugeführten pflanzlichen Nahrungsmittel gesundheitlich unbedenklich sind.

Richtig ist: wenn die Zufuhr eines oder mehrerer essentieller Näherstoffs unzureichend ist, ist mit Mangelerscheinungen zu rechnen, wohingegen ein “Zuviel” von etwas über längere Zeit zugeführt, ebenfalls zu krankhaften Symptomen führen kann. Je nach Einfluss (auch) anderer Wirkfaktoren und individueller Konstitution ist das Risiko von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Es stirbt ja auch nicht jeder der raucht, an Lungenkrebs. Trotzdem bestehen kaum noch Zweifel daran, dass dieser Risikofaktor den Raucher begleitet.

Auch wenn sich manches Vorurteil immer noch beharrlich in den Köpfen hält, nach und nach wird die vegane Ernährung rehabilitiert, was nicht zuletzt dem Umstand zu verdanken ist, dass es (in unserem Kulturkreis) immer mehr vegan lebende Menschen gibt, deren Vitalwerte unstrittig gut sind. – Auch Kinder.

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Ich gehe schlicht davon aus, dass man sich potentiell mit jeder Ernährungsweise ausgewogen und gesund ernähren kann, sofern die Zusammensetzung der Nährstoffe dem Bedarf des Körpers entspricht. Je nachdem wer eine Ernährungsstudie in Auftrag gibt, aber auch vor der Fragestellung um die es dabei geht, können sich Ergebnisse unterscheiden, verzerren oder sogar widersprüchlich sein.

Vielfach außer Acht gelassen wird die Tatsache, dass die Ernährung zwar großen Einfluss auf die Gesundheit eines Menschen hat, aber nicht der einzige Faktor ist der sie einwirkt.