Kategorien
Hauptgerichte

Gefüllte Seitanrouladen

Rezept

Zubereitung Seitanrouladen
Zum Würzen verwendete ich Cumin und Koriander (Pulver) statt Neugewürz (Piment). Auf das Rauchsalz musste ich verzichten, da ich bisher keines aufgetrieben habe.

Der Teig fügt sich nicht wie gewohnt zu einem Klumpen zusammen sondern ist recht locker, hält auch nicht so gut. Doch beim Kochen geht er auf, und Lücken schließen sich.

Saitanrouladen gekocht

Als Füllung nahm ich Zwiebeln und je ein Viertel von einer großen Essigkurke. Die Innenseite der Roulade strich ich vorher noch mit Senf ein.

Als Beilage gab es fertige Kartoffelklöße.

Für den Brokkoli verflüssigte ich etwa einen Esslöffel Alsan, presste zwei Knoblauchzehen rein, verrührte sie mit der Margarine und stellte das Ganze noch mal eine Minute in die Mikrowelle. Das Gemisch verteilte ich dann über den fertigen Brokkoli. Trocken angeröstete blättrige Mandeln eignen sich auch sehr gut um Brokkoli aufzupeppen.

In die Soße kamen noch Tomatenwürfel rein.

Kategorien
Hauptgerichte

Manchmal geht auch was schief

Visuell und geschmacklich sind sie gut geworden, mit der Konsistenz bin ich aber noch nicht glücklich. Es fehlte noch eine Komponente, die den Teilen Festigkeit gibt, so dass man ein ganzes Stück davon abschneiden kann, ohne dass sie dabei auseinanderfallen.

Zutaten

  • ca 2 Teile (insgesamt ca. 500 Gramm) Seitanrest fein (zu wenig?) zerhackt
  • ca 1 Teil Sojagranulat gekocht und gut ausgedrückt (dafür nehme ich eine Kartoffelpresse)
  • 1 Zwiebel fein gehackt
  • 2 Knoblauchzehen fein gewürfelt
  • 2 EL Reismehl
  • 2 TL Johannisbrotkernmehl
  • 1 EL gekochter Grünkern
  • Curry
  • Cayennepfeffer
  • Pfeffer
  • viel Paprika (50/50 rosenscharf und edelsüß)
  • gehackte Petersilie
  • Sojasoße

Die geformten Cevapcici eine halbe Stunde ziehen lassen und langsam anbraten, mindestens 20 – 25 Minuten, damit kein Mehlgeschmack zurückbleibt.

Eigentlich würde ich schon kein Mehl verwenden wollen, doch irgendwas Veganes muss die Masse ja zusammenhalten. Semmelbrösel wären nun auch nicht gerade meine erste Wahl. Was ich mir vorstellen könnte beim nächsten Mal zu verwenden, sind Tomatenmark und Senf, aber wird das Ganze damit auch stabiler?

Das muss ich nochmal testen.

Kategorien
Festliches

Veganes Fondue

Die Idee kam mir erst am Morgen vor Silvester, und ich kombinierte Gemüse- mit Saitanfondue. Daneben, dass es sehr lecker schmeckte, war es auch noch ein preisgünstiges Festessen.

Gemüsefondue

zum Beispiel Brokkoli, Paprika, Champignons, Zucchini-Stücke, Karottenscheiben…
Backteig: Eiersatz (z.B. NoEgg) anrühren, und mit Wasser, Reismehl, etwas Weinsteinbackpulver und Salz zu einem dickem Backteig verrühren.
Die rohen Gemüsestücke dann darin eintauchen und an der Fonduegabel im heißen Fett garen.

Saitanfondue

Saitan (ev. ein oder zwei Tage vorher machen, dann in der Brühe in geschlossenem Gefäß im Kühlschrank ziehen lassen) je nach Bedarf herstellen (ich habe fertiges Glutenpulver genommen, das gibt es beispielsweise hier).

Brühe: 1 Große Zwiebel fein würfeln und anbraten, 2 fein gehackte Knoblauchzehen dazugeben und kurz mitbraten, mit pflanzlicher Brühe aufgießen und würzen mit: Tomatenpürre, Sojasoße, Curry, Lorbeerblätter, Neugewürz (Piment), Cayennepfeffer, Pfeffer(körner), ein Schuss Essig (darf stattdessen auch ein 0,1 Liter Gläschen Wein sein), eine Prise Zucker (oder Ahornsirup bzw. Agavendicksaft), so wie weitere Gewürze wenn man mag (z.B. Origano, Gewürznelken, Koriander > ich hatte noch frische Kräuter übrig und kochte die mit). Kochzeit (leichtes Köcheln) eine halbe Stunde, dann ließ ich das Stück im Sud liegend auskühlen.

Das fertige Saitanstück dritteln und in jeweils mundgerechte Stücke schneiden. In drei verschiedene Marinaden einlegen (wo sie ein paar Stunden drin liegen dürfen). Statt Seitan kann man auch Sojamedaillons verwenden und marinieren. Sie zu würzen und kräftig mit Reismehl zu bestäuben gibt knusprige Stückchen.

Variante 1: Stärke, Wasser, Sojasoße, Worcester, Curry, Rosmarin. Wenn die Stärkepampe schön dick ist und die Saitanstücke gut bedeckt, braucht man sie nicht mehr in Teig tauchen, sondern die “Marinade” ist dann der Backteig.

Variante 2: Stärke, Wasser, Tomatenmark, etwas Ketchup, 1 Löffel Agavendicksaft oder Ahornsirup, Senf, Cumin, Koriander, Majoran, Stärke, Wasser, Cayennepfeffer.

Variante 3: Stärke, Wasser, Senf, Estragon, Sojasoße, Curry, Paprika, Pfeffer, Cayennepfeffer, Chiligewürz, Tabasco.

Die Gewürze kann man man natürlich nach eigenem Geschmack variieren, das sind nur Vorschläge.

Grillsoßen: bei roten Soßen besteht die Chance, dass sie vegan sind, einfach mal die Zutatenlisten durchstöbern. Ansonsten selbst anrühren, zum Beispiel Currysoße auf Mayo-ohne-Ei-Basis…

Den Rest vom eingelegten Saitan habe ich mir am nächsten Tag in einer Pfanne angebraten. Kommt sehr lecker auf Salat.