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Grundrezepte

Veganer Speck

Werkzeuge

  • Schneidbrett
  • Messer mit dünner aber nicht elastischer Klinge
  • eine gut und robust beschichtete Pfanne
  • zwei Pfannenknechte
  • Küchenpapier

Zutaten

  • 1 fester, aber nicht zu trockener Räuchertofu
  • dicke Sojasoße
  • Rapsöl
  • optional: Rauchsalz

Info

Der Tofu sollte nicht zu stark durchgeräuchert sein, weil er dann zu trocken ist und beim Schneiden schon zerbröselt. Weicher Tofu in Lake würde die Bratzeit zu stark ausdehnen und ebenfalls zerfallen.
Die spezielle Sojasoße ist dicker und dunkelt das Würzgut stark ab. Beim Anbraten bekommt es einen krossen Überzug. Bei jeglichem Kontakt mit Feuchtigkeit löst er sich aber wieder und der Tofuspeck wird weich. Deswegen ist es wichtig ihn luftdicht zu lagern.
Zur Verwendung gibt man ihn auch erst möglichst spät auf die Speisen (je nachdem wie knusprig er bleiben soll). Er neigt nämlich auch dazu abzufärben.
Wenn man den Speck nicht so salzig möchte, mit Sojasoße und Rauchsalz etwas zurückhaltender sein.

Verwendungsbeispiele

  • Topping für Salate, Suppen, Eintöpfe
  • in Krautspätzle
  • Pastagerichte die sonst Speck enthalten
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Dipps Grundrezepte

Soyghurt-“Quark”-Basis

Diese Grundlage für Spinatpizza, und Kräuterdipp (zum Beispiel für Fondue) muss bereits am Vortag vorbereitet werden. Besonders gut geeignet für die Entwässerung von Soyghurt ist ein Spargelkochtopf mit Deckel.

Soyghurtquarkbasis anrühren

Grundierung (ansetzen)

  • 1 Sojaghurt
  • Zitrone
  • Salz

Das Sojaghurt (500 ml) mit dem Saft einer halben Zitrone und Salz gut verrühren. Das Tuch über den Topf legen und eine tiefe Mulde machen. Das Tuch nun einem Gummiband oder einer Schnur am oberen Topfrand fixieren. Das Soyghurt eingießen und den Topf mit dem Deckel verschließen. In den Kühlschrank stellen (ca. 24 Stunden). Flüssigkeit tropft dort ab, und die Masse erhält auf diese Weise über Nacht eine mit Topfen vergleichbare feste Konsistenz.

Sojaghurt nach Entwässerung

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Grundrezepte Soßen

Basis für Soße

Zutaten

  • Rapsöl (so dass es etwa 4 mm den Pfannenboden bedeckt)
  • 1 Zwiebel mittel bis groß
  • 4 – 6 Karotten
  • 4 – 6 Scheiben von einer Sellerieknolle
  • 1 gehäufter TL Mehl
  • dunkle Sojasoße
  • ca. 3/4 Liter pflanzliche Brühe

Arbeitsvorbereitung

Zwiebel fein hacken
Karotten und Sellerie fein würfeln

Zubereitung

Pfanne heiß werden lassen (12/12),
dann Öl hineingeben,
und Zwiebel gleich hinterher,
zurückschalten (8/12) und Zwiebel braten, bis sie anfängt goldbraun zu werden
Karotten und Sellerie dazugeben und ebenfalls eine Weile braten,
gelegentlich wenden, bis die Würfelchen an den Kanten goldbraun sind.
Mit dem Mehl stauben, und es kurz mitrösten
mit dunkler Sojasoße ablöschen und der Hälfte bis zwei Drittel der Brühe aufgießen
aufkochen lassen
in hohes Gefäß gießen und ausdauernd pürrieren
mit dem Rest der Brühe in der Pfanne eingaren lassen, ev. Konsistenz mit Brühe bzw. Wasser anpassen.

Variationen

Eine natürliche Verfeinerung wäre, beim Aufbraten vor der Zugabe des Mehls Wok-Gewürz hinzuzufügen und am Ende mit einem Spritzer Angostura zu verfeinern.

Wenn die Soße dunkel sein soll, mit dunkler Sojasoße würzen, ansonsten nach Geschmack, beispielsweise mit Rotwein (dann aber damit aufgießen bzw. ablöschen), Pfeffer, Curry, Tabasco…